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WE CAN BE REBELS Beiträge

DER VERLETZTE TEIL IN DIR DARF HEILEN

“Ultra-Independence is a Trauma response”
Wham. In Your Face. Slap.
Gelesen, getroffen, ins Herz gepierced.
Der Stich sitzt tief, die Wunde klafft.

Unabhängig, stark, kommt allein klar.
Ja.
Braucht keine Hilfe, macht alles selbst.
Ja.
Trifft Entscheidungen allein. Löst Probleme mit sich.
Klar.
Steht drüber. Auch wenn’s mal nicht so läuft.
Check.

Klingt erstmal erstrebenswert, oder?
Und das hier? Das auch?

Bloß nicht sagen, wie’s wirklich ist.
Nicht mal, wenn die Mutter im Sterben liegt und die Schwester vom Lithium zittert.
Bloß in der Arbeit nix anmerken lassen,
auch wenn die Nacht auf der Notaufnahme mal wieder lang war.
Bloß nicht um Hilfe bitten,
selbst wenn ich kein Plan hab, wie’s weitergehn soll.
Bloß nicht anlehnen,
obwohl ne Schulter dringend nötig wär.
Bloß nicht einladen lassen,
ich zahl schon allein.
Stark sein. Geht schon.
Superhero all the time.

Superhero?
Viel eher Sologitarristin, Kontroll-Freak, Hyper-Achiever.
Co-abhängig von mir selbst.
Nur ich kann es fixen.
Wenn nicht, gibt’s Verachtung vom inneren Gericht.
Selbstsabotage all life long.
Einsamkeit inklusive. Energieverlust on top.
Agierend aus der Verwundung,
von einem traumatisierten Teil meiner Selbst.

Dem Teil, der viel zu früh erwachsen werden musste,
der statt zu spielen, sich um Andere sorgte,
und über Nacht das Staunen abgelegt hat.
Der Fliegen lernte ohne Flügel,
sich selbst überlassen, Potential verwelkt.
Der statt Intimität Autonomie gekriegt hat,
sich selbst am Nächsten sein, darauf ist Verlass!
Der Zeuge von Narzissmus wurde,
und ab sofort ein Raktenabwehrsystem in Betrieb nahm.
Niemals Opfer. Niemals Ich. Niemals die, die mir nah sind.
Dann lieber Ich-AG. Selbständig, unabhängig, ultra-independent.

Bis heute ist das so.
Bis vor Kurzem noch mehr.
Gesteuert vom verwundeten Kind.
Betriebssystem 1985.
35 Jahre ohne Update.
Long time no see.

Wie ist das bei Dir?
Kennst du das auch?
Was ist Deine Trauma-Reaktion? Dein ULTRA?
Ultra-Rastlosigkeit, Utra-Helfersyndrom, Ultra-Wachsamkeit?
Oder das Gegenteil?
Null-Antrieb, Null-Energie, Null-Intensität.
In Watte gehüllt. Nix kommt rein, nix geht raus. Safe.

Und aus welchem Anteil agierst Du?
Welcher „Ich-Zustand“ ist „on“?
Dein Kinder-Ich?
Das fügsame Kind? Angepasst, immer regelkonform?
Oder der trotzige Teenie? Rebellisch und quenglig?
Dein Eltern-Ich?
Der überkritische Vater? Nix is gut genug. Du schon gar nicht.
Die antreibende Mutter? Jetzt mach schon. Los.
Die Synergie aller? Deine ganze innere Family versehrt?

Und wie ist Deine Wahrnehmung dadurch?
Wie Deine Sicht auf die Welt?
Welche Ziele erscheinen Dir sinnvoll?
Wie oft ist das, was Du willst, nicht das was Du willst?
Und wie fühlt sich das an?
Welche Irritationen löst Du aus?

Und wo bist eigentlich DU?
Dein Erwachsenen-Ich?
Die, die selbstverantwortlich handelt,
im Einklang mit sich und ihren Anteilen,
auf Augenhöhe mit den Anderen,
geheilt von alten Wunden.
Die, die in Verbindung ist mit dem nährenden Eltern-Ich in ihr.
Kümmernd, unterstützend, anfeuernd.
Die, die dem verspielten Kind in sich Raum gibt.
Frei, unschuldig, volle Phantasie.
Die, die den idealistischen Jugendlichen in sich Grenzen sprengen lässt.
Mutig, voller Energie, we can do it.

Aus dieser Haltung kommend ist Erfüllung in Sicht.
Das, was Du willst, ist dann das, was Du willst.
Die, die Du bist, ist dann die, die Du sein willst.
Du und Du. Ihr seid in Tune.
Urvertrauen. Selbstakzeptanz. Selbstbestimmung.
Gesunde Eigenverantwortung statt Ultra-Unabhängigkeit.

Unsere Persönlichkeit ist multidimensional.
Manche Anteile sind kindlich, andere reif.
Manche verwundet, andere heil.
Manche unterstützend, andere limitierend.
Jeder Teil verfolgt seine eigene Agenda.
Um frei zu sein, unabhängig ohne ultra,
um erfüllt zu sein, zufrieden ohne Rausch,
brauchst Du Klarheit über die Teile in Dir,
das Bewusstsein, welche am Steuer sind
und welche Teile Heilung brauchen.

1. Identifiziere Deinen Ich-Zustand!

  • Aus welchem Ich-Zustand heraus führst Du Dein Leben? Eltern-Ich, Kinder-Ich oder Erwachsenen-Ich?
  • In welcher Ausprägung? Kritisches Eltern-Ich, fügsames Kinder-Ich oder rebellisches?
  • Welche typischen Gefühle und Verhaltensweisen bringt das mit sich?
  • Wie beeinträchtigt das Deine Wahrnehmung? Wie Dein Leben?

vgl. Ich-Zustandsanalyse; Puls-Podcast Ich-Zustandsanalyse

2. Identifiziere Deine verwundeten Teile

  • Was davon ist Deine „Trauma-Response“? Schuldgefühle, Aggression, Taubheit, Ultra-Rastlosigkeit oder Null-Antrieb?
  • Welcher verwundete Teil in Dir braucht Heilung?

vgl. Trauma-Responses

3. Erlaube den verwundeten Teilen in Dir zu heilen!

  • Verbringe Zeit mit dem verwundeten Teil in Dir!
    • Jeden Tag ein paar Minuten, vielleicht während Deiner Meditation oder Achtsamkeitsroutine, ein paar Wochen lang!
    • Leg ein Kinderfoto von Dir neben Dich, wenn Du magst.
    • Achte darauf, was für Bilder sich zeigen und welche Gefühle?
    • Was sagt der versehrte Teil in Dir? Was braucht er?
    • Schließe ihn in Dein Herz! Hör ihm zu und spende ihm Trost!
    • Bitte um Heilung!
  • Lass die Vergangenheit los! Lass sie wegdriften, ohne sie abzustoßen!

vgl. Das Kind in Dir muss Heimat finden

4. Lerne Deine anderen Teile besser kennen!

  • Oder lass das freie, verspielte Kind raus! Mit Malen, Bauen, Forschen oder Träumen zum Beispiel! Für mehr Lebendigkeit in Deinem Leben!

Literatur:

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ME, MYSELF AND I

Maske an, Kopfhörer rein, Augen zu.
Eintauchen in meine Bubble,
hinabsteigen in mein Gedankental,
Störwolken vorbeiziehn lassen,
Fremdkörper ausblenden.
Sicher, geschützt, heimisch.
Isoliert, einspurig, monoton.
Keine Hugs, wenig Nähe, kaum Austausch.
Me, Myself and I statt Us.

Mein Bereich, Dein Bereich.
Klare Regeln, keine Grenzüberschreitung.
Desinfektionsgel parat. Gefahren überall.
Fenster auf, Abstand klar.
Ampel rot, Feste tot … Konzerte sowieso.
Level 3 angespannt, zaghaft, defensiv.
Sollen wir, oder lieber nicht?
Darf man das, und wenn ja, gehört sich das?

News im Minutentakt. Alles voll davon. Zuplakatiert.
Keiner weiß mehr, was gilt, was zählt.
Alles ändert sich, dauernd, ständig.
Hier dies, dort das. Ach, doch nicht.
Uneinigkeit innerhalb weniger Kilometer.
So als ob Bundesländer Außengrenzen haben.
Und Prestige Logik sticht.
Der Zähler zählt hoch. Exponentiell. Überdimensional.

Dann doch lieber …
Maske an, Kopfhörer rein, Augen zu.
Life on Mars, Weird Fishes, Pyramid Song.
Tonspuren verfolgen,
An den Beats entlang gleiten,
Wortkunstwerke feiern,
Imagineer sein und Zukunft träumen.
Eine mit Nähe. Mit Hugs. Ohne Abstand.

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ALS ALLES MÖGLICH WAR

Weißt Du noch …
… damals,

als alles möglich war.
Alles vorstellbar. Nichts ging nicht.
Klar werd ich später mal Schriftstellerin.
Definitiv werd ich Künstler.
Ganz sicher erforsche ich neue Therapien.
Auf jeden Fall verändere ich die Welt,
mache sie zu einem besseren Ort,
trete eine Bewegung los,
mache einen Unterschied.
Energie unendlich. Träume groß. Idealismus pur.

Weißt Du noch …

… damals,
als wir es wissen wollten.
Wie weit kann ich gehen?
Wie schnell kann ich fahren?
Wie hoch kann ich springen?
Wie gut kann ich skaten?
Was passiert, wenn ich das mache?
Und was, wenn ich jenes tu?
Grenzen testen, ausdehnen, sprengen.
Hinfallen. Wieder aufstehen. Über sich hinauswachsen.
Risiko eingegangen. Raum verschafft. Identität geformt.

Weißt Du noch …

… damals,
als wir gefeiert haben, als ob’s kein Morgen gäbe.
Klar trink ich noch ein Bier.
Natürlich bleib ich noch.
Bin ich halt müde morgen.
Den Track will ich noch hören.
Treibende Musik, intensive Gespräche, neue Freunde.
Lachen, tanzen, springen, schweben.
Intensität aufdrehen, alle Sinne aktivieren.
Mitten drin. Voll dabei. In Verbindung.
Unbeschwertheit maximal. Leichtigkeit grenzenlos. Lebendigkeit 100%.

Weißt du noch …

… damals,
als wir neugierig auf die Welt waren.
Wie ist es in Australien, in Indien oder auf Bali?
Was ist Philosophie, was Religion?
Wer war Homer, wer James Joyce?
Was ist klassische Musik, was Jazz?
Wie funktioniert Französisch, warum überhaupt Latein?
Welche Partei sagt was? Und wem glaub ich?
Was ist früher passiert und warum?
Allem auf den Grund gehen, alles aufsaugen, voll eintauchen.
Wissensdurst unstillbar. Fragen ohne Ende. Input unentbehrlich.

Hast Du Dich nicht auch schon mal gefragt,
warum das alles viel zu schnell vorbei ging?
Warum, wir schnell versucht haben „reinzupassen“,
den Standards zu entsprechen,
Erwartungen gerecht zu werden?

Warum gut auf einmal gut genug war?
Die großen Träume nicht mehr so wichtig, der Idealismus passé?
Warum auf einmal nicht mehr alles möglich erschien,
weniger Fragen da waren,
der Ernst die Leichtigkeit rausgekickt
und unser Pflichtbewusstsein die Unbeschwertheit verdrängt hat?
Sich die sichere Seite auf einmal attraktiver gezeigt hat als die unbekannte,
und das Funktionieren angenehmer war als intensiv zu leben?

Willst Du sie wieder, die jugendliche Seite in Dir?
Die Idealistin, den Unbeschwerten, die Neugierige in Dir?
Den Grenzensprenger, die Rebellin, den Punk?
Hol sie raus. Auf die Bühne. Ins Rampenlicht.
Lass Dich Deine Träume wieder entdecken.
Lass Dich den Glauben daran wiederfinden, dass alles möglich ist.

Verlier keine Zeit!
Komm zum REBEL COACH CAMP REMOTE und fang an, den Unterschied zu machen, den Du schon lang machen willst!

Oder starte direkt, Deine jungendliche Seite zu aktivieren und mehr zu leben!
Reanimiere den Teil in Dir, der lebenshungrig und idealistisch ist!

3 Schritte, um den REBEL in Dir hervorzuholen!

1. Identifiziere: Welcher TEEN oder TWEN warst Du? Welcher REBEL TYP?

  • NINJA WARRIOR – mutig, furchtlos, bereit, an vorderster “Front” zu kämpfen
  • PUNK – non-konform, Anarchist, rotzig
  • BAD GIRL – Lederjacke, Rule-Breaker, Jessica Jones-like
  • AKTIVIST – für eine Sache brennend, Demonstrant, Parolen auf dem T-Shirt
  • OUTSIDER – am Rande, Nerd, auf der Gegenfahrbahn unterwegs
  • STREET ARTIST – Freigeist, Querdenkerin, Sprühdose in der Hand
  • INDIE ROCKERIN – intellektuell, dissonant, Atomic Café-Fan

2. Erinner Dich daran, was Du mal wolltest!

  • Was war Dir früher wichtig?
  • Was wolltest Du bewegen? Was bewirken?
  • Welche Grenzen überschreiten?
  • Wer wollest Du sein? Wer werden?

3. Leb’s! Sei ein REBEL! Sei Idealist, Aktivistin, Schriftsteller, Weltverbessrin …

Zumindest mal 1 Woche 😉 Und sag’s am Besten jemandem, damit Du’s eher machst.

Inspiriert von:

  • “The Adult’s Agenda”, Lucid Living; wir haben verschiedene Persönlichkeitsanteile in uns, einen kindlichen, einen jugendlichen und einen erwachsenen Anteil.
  • https://www.archetypes.com/rebel/
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STELL DICH … DEINEN INNEREN STIMMEN

Was würdest Du gerne tun oder sein … und hast es Dich bisher nicht getraut?
Wo willst Du mutiger sein?
Was ist Deine Challenge?

Vielleicht willst Du ja endlich den Job kündigen und eine andere Richtung einschlagen.
Deinem Herzen folgen. Dich selbständig machen. Künstler oder Coach sein.

Vielleicht willst Du vor vielen Leuten über das sprechen, was Dich bewegt.
Deine Meinung vertreten. Nein sagen. Grenzen ziehen.

Vielleicht willst Du groß denken und mehr bewegen als gerade.
Dein Business erweitern. Role Model sein. Pionier sein. Ein Buch schreiben.
Auf jeden Fall einen Unterschied machen.

Vielleicht willst Du 100 % authentisch und sichtbar sein.
Masken ablegen. Leader sein mit all Deinen Ecken und Kanten. Und Dich dabei wohl fühlen.

Aber …
… jedes Mal, wenn Du daran denkst, wirst Du unruhig.
Unentspannt. Verkrampft.
Denkst schnell an was anderes.
Vermeidest Situationen, Menschen, Kommentare, die Dich daran erinnern.
Und machst weiter wie gehabt.
Änderst nix.
Verschiebst Deinen Traum.

Das ist normal!
Warum ist das so?

Alle größeren Veränderungen, die wir angehen wollen, lösen eine Art innere Konversation in unserem Kopf aus. Wir hören unsere Gedanken als Stimmen:

„Du hast eine Vision. Trau Dich!“ (Die mutige Stimme)

„Wie willst Du das finanziell überleben?“ (Der Panikmacher)

„Was ist, wenn Du scheiterst? Du setzt Dein Image aufs Spiel!“ (Der Imagebewahrer)

„Du bist kreativ! Bisher hattest Du immer einen Plan B!“ (Die Kreative)

„Probier’s einfach aus!“ (Die Spontane)

„Du hast bisher alles geschafft, was Du Dir vorgenommen hast. Du wirst auch das schaffen!“ (Die Weise)

„Du bist nicht gut genug dafür.“ (Der Richter)

„Mach das doch später. Jetzt ist nicht die richtige Zeit.“ (Der Vermeider)

„Das ist alles viel zu kompliziert. Das brauchst Du gar nicht erst anfangen.“ (Das Opfer)

Manche Stimmen sind unterstützend, treiben uns an. Der mutige, weise oder kreative Anteil in uns zum Beispiel.
Andere limitieren uns, halten uns zurück. Unsere Ängste, inneren Kritiker, Glaubenssätze.

Alle diese Stimmen zusammen sind Dein „INSIDE TEAM“ – die Sammlung Deiner Gedanken, Gefühle und Persönlichkeitsanteile zu dem Thema, wo Du eine Veränderung willst. (vgl. Cynthia Darst, Meet Your Inside Team) Jede Stimme teilt Dir ihre Sicht auf das Thema mit. Ob Du’s hören willst oder nicht 😉

Wenn die Stimmen in Harmonie sind, nimmst Du sie oft gar nicht wahr.
Wenn sie nicht „in Sync“ sind, wenn sie miteinander ringen, nimmst Du sie als innere Unruhe wahr. Manchmal sogar als inneren Konflikt.

Und dann?
Vermeidest Du das, was die Konversation auslöst.
Bleibst bei dem, was Du kennst.
Änderst nix.
Gibst neue Ideen auf, weil sie sich nicht sicher anfühlen.
Bist nicht mutig.
Gehst Deine Veränderung nicht an.

Das muss nicht so sein!
Du kannst Dir Dein INSIDE TEAM bewusst machen!
Du kannst Dir klar machen, welche Stimmen am Werk sind!
Du kannst identifizieren, welche Persönlichkeitsanteile Dich unterstützen und welche Dich limitieren!
Und sobald Du bewusst hast, was passiert, kannst Du darauf Einfluss nehmen.
Du entscheidest, auf welche Stimme Du hörst.
Du entscheidest, wie das Spiel gespielt wird!

Wie geht das?

Komm zum REBEL COACH CAMP und identifiziere mit meiner Hilfe und dem Support Deiner Peer Group Dein ganz persönliches INSIDE TEAM, das sich zeigt, wenn Du Deine Challenge angehen willst.
Lerne wie Dein INSIDE TEAM funktioniert und wie Du es verändern kannst.
Damit Du Deine Challenge meisterst.
Mutig Dein Buch schreibst. Mutig Dein Business gründest. Mutig den Job wechselst.
Oder was Du Du Dich sonst trauen willst.

Oder probier’s selbst aus! Identifiziere Dein INSIDE TEAM in diesen 5 Schritten (vgl. Cynthia Darst, Meet Your Inside Team):

1. Mach Dir Deine innere Konversation präsent!

Als erstes ist es wichtig, dass Du Deine innere Konversation zu Deinem Veränderungsthema, zu Deiner Challenge wahrnimmst. Such Dir dazu am besten eine Partnerin für diese Übung!

  • Erzähle Deiner Partnerin ein paar Minuten lang alles zu Deiner Challenge, was Dir dazu einfällt.
  • Deine Partnerin soll während des Zuhörens darauf achten, welche unterschiedlichen Stimmen und Sichtweisen sie auf das Thema hört.
  • Als nächstes gibt Dir Deine Partnerin Feedback, welche Stimmen sie gehört hat.
  • Mach Dir Notizen dazu!

2. Identifiziere Deine Stimmen!

  • Mache eine Collage mit allen Stimmen, die Du hörst!
  • Verwende pro Stimme ein Postit und ergänze das, was die Stimme sagt (z.B. „Trau Dich!“) und die Qualität, die sie bringt (z.B. „die Mutige“).

3. Erkenne die lauteste Stimme!

  • Identifiziere, welche Stimme am lautesten ist!
  • Mache aus ihr einen Bühnendarsteller:
    • Was sagt die Stimme? In welchem Ton?
    • Wie sieht sie aus? Outfit? Körperhaltung?
    • Was macht sie aus? Qualitäten?
    • Welche Wirkung hat sie auf Dich?
    • Was will will sie für Dich? Wovor beschützt sie Dich?

4. Mach Dir die Team-Dynamik bewusst!

  • Spiele die Konversation nochmal ab. Lass die Stimmen (Postits) wie bei einem Theaterstück nacheinander auf die Bühne kommen.
  • Und schau Dir dabei die Dynamik an. So wie ein Regisseur sein Stück. Oder Jürgen Klopp seine Fußballtaktik.
  • Frag Dich:
    • Wie wird das Spiel gespielt?
    • Wer kommt zuerst auf die „Bühne“? Wer dann?
    • Wer verbündet sich? Wer ist gar nicht zu hören?
    • Wer setzt dich durch?

5. Ergänze das „ICH“!

Das was Du bisher identifiziert hast sind „NUR“ Stimmen, nur Anteile von Dir.
Das, was noch fehlt ist das „ICH“.
DU als das „ICH“ bist viel mehr als die einzelnen Stimmen.
Du bist die, die die Stimmen erkennt und entscheidet auf welche sie hört!
Du bist die, die neue Vereinbarungen treffen und die Dynamik neu designen kann.

Also …

  • Schreib „ICH“ auf ein Postit und ergänze es in Deinem INSIDE TEAM!
  • Reflektiere:
    • Was fällt Dir auf?
    • Was wird Dir klar?
    • Was lernst Du?

Du kennst jetzt DEIN INSIDE TEAM.
Du weißt jetzt, wie das Spiel gespielt wird.
Cool Stuff oder?
Was ist jetzt anders? Was ist neu?
Was ist jetzt, wo Du Dein INSIDE TEAM kennst, möglich für Dich?

Und …
Willst Du es so spielen?
Oder lieber anders?
Du kannst es verändern.
Die unterstützenden Persönlichkeitsanteile stärken.
Die Dynamik anpassen.

Wie wär das?
Komm zum REBEL COACH CAMP und lerne, wie Du das Spiel nach Deinen Regeln spielst!

Meld Dich an und stell Dir die Weichen für DEINE MUTIGE VERÄNDERUNG.

Literatur:

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LEBE LAUT!

Wo sind die Punks, die Raver, die Metaler?
Haare abrasiert, grün gefärbt, Dreads reingedreht.
Sepultura Aufnäher auf der Jeansjacke,
Anarchie-Zeichen am Rucksack,
weinrote Doc Martins am Fuß.
Und gestern noch die große Liebe an die Friedhofsmauer getagged.

Wo sind die Guerilla Artists, die Ziggy Zardusts, die Originale?
Die Basquiats, Kurt Cobains, Thom Yorkes?
Wo sind die ganz großen Gefühle?
Weltschmerz, Weltwut, Weltekstase?
Wo die großen Hymnen? Die Breakbeats? Der Bass?

Alles FLAT. Alles EINS. Same SAME.
Konform. Norm. WORN.
Keine Risse, keine Makel.
Keine Ecken, keine Kanten.
Cancel Culture statt Stellung beziehen.
Leben ohne Puls statt Leben am Anschlag.

Echt jetzt?
LEISE leben?
Unauffällig leben?
Im Viervierteiltakt verweilen?
Angepasst mitmachen?
Brav sein?

Was wäre, wenn Du …
LAUT lebst!
Auffällig lebst!
Breakbeats zulässt!
Unangepasst bist!
Rebel bist?

Anders denkst. Frei denkst.
Deine Spur legst.
Deine Umgebung eroberst wie ein Street Artist.
Sie verschönerst, herausforderst oder re-animierst.
Aktiv in ihr partizipierst, statt nur zu Besuch bist.
Deine DNA pflanzt.
Deine Seele verteilst.
Deinen Herzschlag einbringst.
Dich mit der Welt verbindest,
und sie bis ins Mark spürst.

Hast Du den Mut …
LAUT zu leben?
KANTE zu zeigen?
Mehr PULSSCHLAG zuzulassen?

Und was heißt das für Dich?

Vielleicht helfen Dir ja diese Tipps beim LAUTER LEBEN!

Zeig Deine Ecken & Kanten!

  • Was sind Deine Ecken, Deine Kanten? Deine Risse? Das, was DICH ausmacht?
  • Welche Musik lässt Dein Herz höher schlagen? Welcher Beat treibt Dich nach vorne?
  • Welches Kleidungsstück spiegelt Deine Lebenseinstellung wieder? Welches Label Deine Attitude?
  • Welcher Rebel inspiriert Dich? Was macht sie aus?

Was lebst Du davon? Was fehlt? Nach was sehnst Du Dich?

Shout it out! LOUD!

Erstelle eine Challenge Liste!

  • Schreib alle Dinge auf, die Du schon immer tun oder sein wolltest und Du Dich bisher nicht getraut hast. Oder alle Ecken & Kanten, die Du noch viel lauter leben willst.
  • Was sind die Top 3 Challenges die Du angehen willst, um lauter zu leben? Für mehr Pulsschlag in Deinem Leben?

Komm zum REBEL COACH CAMP und stell Dich der aktuell größten Challenge!

  • Nimm zusammen mit anderen REBELS Deine größte Challenge in Angriff!
  • Im Camp findest Du raus, was Du willst, welche Persönlichkeitsanteile Dich bisher davon abgehalten haben und welche Dir helfen, nach vorne zu leben!
  • Du gehst den 1. Schritt in Deine Veränderung und wirst ein REBEL!
  • Meld Dich gleich an beim nächsten REBEL COACH CAMP!

Booste Deinen Mut mit einer Hymne!

  • Such Dir einen Song, der Dir Mut gibt, wenn Du ihn hörst. Der Dir Dich positiv stimmt und pusht, so wie der Einlaufsong bei den Boxern.
    Oder mach Dir gleich ne ganze Playlist …
  • Hier ist meine REBEL PLAYLIST, die lief als ich mir 2017 das REBEL COACH CAMP ausgedacht habe!
  • Hör das immer, wenn Du Mut brauchst, Dich Deiner Challenge zu stellen! Lass den Beat Dich zum CAMP treiben 😉

Literatur

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REBEL COACHING NEWSLETTER

Mit mutigen Impulsen und Hinweisen zu meinen Veranstaltungen.